Maare

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Entstehung

Ein Maar ist eine kraterförmige Vertiefung, die durch eine vulkanische Gasexplosionen entstand. Maarseen wurden danach durch z.B. Regen- und Grundwasser gefüllt und unterscheiden sich für das ungeschulte Auge kaum von einem normalen See. Anders als bei anderen Vulkanausbrüchen, gibt es bei Maaren keine vulkanischen Gesteine an der Erdoberfläche. Dies rührt daher, weil sich bei der Entstehung unter der Erdoberfläche Wasser eingeschlossen hat, welches durch Magmaströme aufgehitzt und gäsförmig gemacht wird, bis der Druck zu hoch wird und sich der Druck in der Kammer durch eine plötzliche Explosion entlädt. Bei dieser Gasexplosion wird kein vulkanisches Gestein herausgeschleudert, wie es bei den anderen Vulkanformen der Fall ist.

Vorkommen

Die meist kreisförmig bis ovalen Maarseen finden in der deutschen Eiffel und in der Schwäbischen Alb starke Verbreitung. Bekannte Vertreter der deutschen nach der Explosion mit Wasser gefüllten Krater sind die drei Dauner Maare und der Holzmaar bei Gillenfeld. Falls Sie mal Zeit haben, sollten Sie sich diese Seen auf jeden Fall mal in Echt anschauen!